Archiv / 2005

10.11.2005
Die 2006er Cota 4RT (1 2 3) ist ab Ende November erhältlich. Geändert hat sich zunächst einmal der Preis; die 2006er kostet 6.490 Euro zuzüglich 125 Euro Fracht, also insgesamt 6.615 Euro. Das Bike selbst hat natürlich ein neues Dekor, außerdem wurde die Kupplung geändert, so dass sich der Motor bei eingelegtem Gang leichter antreten lässt. Im Ersatzteilkatalog haben 4 Kupplungsscheiben eine neue Bestellnummer.
Also: die neue Cota 4 RT für insgesamt 6.615 Euro.

Außerdem gibt es die Cota 4RT Repsol als Limited Edition. Dieses Modell ist eine verbesserte 2005er, deren Dekor an die HRC Werksmaschinen angelehnt ist. Ausgerüstet ist sie mit Renthal-Lenker, Alu-Fußrasten, diversen Carbonteilen. Die Repsol 4RT ist wird darüber hinaus mit der programmierbaren Steuereinheit, deren Anschlusskabel für einen PC und der Software dafür ausgeliefert.
Der Preis: 6.990 Euro plus 125 Euro Fracht = insgesamt 7.115 Euro.

Und nun unsere Empfehlung für Schnellentschlossene: wir haben uns die letzten 2005er Modelle von Honda gesichert. Selbst wenn Ihr das 2006er Dekor als Ersatzteil bestellt, habt Ihr ein paar Euro gespart – ist doch gut, oder?
Denn dieses Bike bieten wir Euch für 6.100 Euro inklusive Fracht an – solange der Vorrat reicht!

03.06.2005
Etwas ziemlich verrücktes haben wir mit der Cota 4RT-Enduro gemacht: sie bei dem 24-Stunden-Enduro in Torgau eingesetzt. Wenn wir vorher gewusst hätten, welch ein Härtetest das ist, wären wir vermutlich zuhause geblieben.
Andererseits hätten wir dann nicht erfahren, wie zuverlässig die 4RT ist und wie
sauschnell ein guter Trialfahrer damit sein kann. Hier könnt ihr einen kurzen Bericht darüber lesen. Und hier sind ein paar Bilder... in der Reihenfolge der fortschreitenden Verschlammung: 1 2 3 4 5 6

21.05.2005
Langsam wird es Zeit wieder miteinander zu reden ;-)
Es ist eine ganze Menge passiert. Auf internationaler Ebene haben Dougie und seine Kollegen bewiesen, dass die 4RT (bzw. die RTL) in der Outdoor-WM keineswegs chancenlos ist. Wir sind gespannt wie das weitergeht (und darauf, ob der junge Toni Bou den arrivierten Stars schon dieses Jahr einen Sieg abringt).
National hat auch jemand bewiesen, dass die 4RT gut für DM-Laufsiege ist. In Großheubach siegte der Belgier Jan Cardinaels zwei Mal vor Carsten Stranghöhner. Übrigens sind wir bei seiner 4RT sicher, dass sie – bis auf die neuen Fußrastenhalter – absolut serienmäßig ist, denn Jan wird von uns während der kompletten DM-Saison betreut.
Wir wollen aber hier auch unsere beiden anderen sportlichen Speerspitzen erwähnen. Marijan Griebel fährt für uns die 270er Beta – in diesem Jahr erstmalig in der Klasse 2. Dass er an beiden Tagen bereits Meister-schaftspunkte erringen konnte, freut uns ganz besonders. Ebenfalls in der Klasse 2 brachte Pascal Backes in Großheubach seine Cota 4RT sogar zweimal auf den dritten Platz.

Die Anfangs immer wieder gestellte Frage nach der Wettbewerbsfähigkeit des
Viertakters dürfte also mittlerweile beantwortet sein. Und zwar so, wie wir uns das für den Trialsport wünschen, nämlich, dass es in erster Linie auf den Fahrer ankommt. Der allerdings hat nun mit der 4RT eine interessante Alternative bei der Auswahl seines Sportgerätes.

In unserer Werkstatt ist Hochbetrieb. Wir entwickelten eine Sitzbank für die 4RT und machten sie damit zu unserer neuen Trial-Enduro. Die längeren Fußrastenhalter erwähnten wir schon; sie sind nun ebenfalls Bestandteil unseres Cota 4RT-Zubehör-Programms.
Aus der 4RT eine RTL zu machen war allerdings eine knifflige Aufgabe. Die Honda RTL ist ja baugleich mit der Cota 4RT, wird aber für Japan mit einem anderen Design und eben diesem anderen Namen gebaut. Es gab da einen Kunden, der die Cota unbedingt haben wollte – aber nur als Honda RTL! Tja, wir kamen ein wenig ins Schwitzen, aber nun können wir die beiden Schutzbleche mit RTL-Dekor tatsächlich anbieten.
Seit einigen Wochen arbeiten wir außerdem an einer Karbonschale, die den empfindlichen Alutank schützt. Sie wird einfach darübergelegt und vorne mit dem Tank verschraubt. Voraussichtlich Ende Mai werden wir auch dieses Produkt anbieten können.

Neue Modelle bringen also viel Arbeit mit sich. Gott sei Dank aber nur, wenn man sich ein paar sinnvolle Zubehörteile ausdenkt. Denn technisch gibt es bisher keine Besonderheiten auf die wir hinweisen müssen. Was die regelmäßige Wartung angeht fiel uns auf, dass der Luftfilter bei vergleichbarer Betriebsdauer ein wenig schmutziger zu sein scheint als wir es vom Zweitakter kennen. Das könnte mit der erhöhten Ansaugluftgeschwindigkeit des Viertakters zusammenhängen. Bitte prüft bzw. säubert also sicherheitshalber öfter Eure Luftfilter.
Ein weiterer Tipp betrifft den Schlauch der Abgasrückführung, der vom Zylinderkopf kommend links vorne in den Luftfilterkasten mündet. Dieser Schlauch ist am Luftfilterkasten mit einem Drahtclip gegen Abrutschen gesichert. Auch hier bitten wir Euch, den einwandfreien Sitz am Luftfilterkasten zu prüfen, denn wenn sich der Schlauch löst, wird schmutzige Luft angesaugt.

Ein weiterer wichtiger Punkt rund um die neue 4RT ist der Schmierstoff. Motor- und Getriebeöl sind ja viertakttypisch getrennt. Während wir beim Getriebe von den bekannten Wechselintervallen ausgehen können, sollten wir die rund 500 ccm Motoröl doch alle 20 Betriebsstunden wechseln. Wir haben als Partner dafür Liqui Moly gefunden – dort hat man große Erfahrung mit Viertakt-Hochleistungsmotoren.

Thema Reifen; die neuen Dunlop Typ 803 sind jetzt verfügbar. Unsere Testfahrer (unter anderem Hans Greiner) „haben erfahren“, dass der Reifen offensichtlich eine weichere Gummimischung als der Vorgängertyp 801 hat. Resultat: mehr Grip bei mehr Luft und damit weniger große Gefahr eines Plattfußes.

18.01.2005
Rege Betriebsamkeit prägte die letzten Wochen... Inventur, Probefahrt- Termine, Ersatzteilsichtung und -bestellung und letztlich präparieren und
Ausliefern der neuen Viertakter.

Selbige waren werkseitig beim ersten WM-Indoortrial in Sheffield im
Einsatz. Der dritte Platz von Fuji und der vierte von Dougie (der zum ersten Mal in Sheffield das Finale verpasste) sind nicht schlecht für die Neue – vor allem, wo man noch mit den Serienmotoren unterwegs war, weil die Werksmotoren nicht rechtzeitig fertig wurden.
Mit dem überragenden Raga auf Platz eins, einem gut aufgelegten Cabestany auf zwei und eben Fuji auf drei kann man sogar trotz der serienmäßigen vier Takte von einem fast zu erwartenden Ergebnis reden.

Auf etwas kleinerer Ebene, nämlich beim Gressenicher Nikolaus-Trial gab
es den wohl ersten Montesa-Viertaktsieg in Deutschland – Peter „Honni“ Richter gewann die Seniorenklasse mit seiner brandneuen Cota 4RT!

Der neue Viertakter sorgt auch dafür, daß es zur Zeit wirklich interessante
Angebote guter Zweitaktmontesas gibt. Die attraktivsten haben wir hier unter „Trial Motorräder > Gute Gebrauchte“ aufgelistet. Ruft an, wenn Ihr mehr erfahren wollt.

Natürlich wollen wir hier die besten Wünsche für eine tolle Trialsaison 2005 nicht vergessen (Ihr habt hoffentlich schon mit den Trainingseinheiten begonnen).